Real Player GeschichteHier
können Sie den Aufstieg und die Verbreitung von RealPlayer
miterleben. Zum einen beziehen wir uns direkt auf die Software
RealPlayer, zum anderen erhalten Sie zudem Informationen über
die Firma RealNetworks.
RealNetworks wurde bereits 1995 gegründet und
hat die Hauptstellen in Seattle und Washington (Vereinigte
Staaten von Amerika). Vor allem Computer Software wurde
entwickelt - so auch die bekannten Produkte RealPlayer,
RealPlayer Music Store, RealArcade, RealRhapsody und RealTime.
Die Entwicklung ging gut voran. So sind im Jahr 2006 bereits
1594 Angestellte und Arbeiter für RealNetworks tätig gewesen.
Mit einem Umsatz von rund 395 Millionen US$ und einem Gewinn von
rund 145 Millionen US$ im Jahr 2006 konnte sich das Unternehmen
weiter gut etablieren. Ihr Slogan ist "Freedom Of Choice" und im
Internet ist die Firmenpräsenz unter
www.realnetworks.com erreichbar.
Gegründet wurde RealNetworks 1995 von keinem
anderen als dem ehemaligen Geschäftsführer von Microsoft, Rob
Glaser. Ursprünglich hieß der Firmenname Progressive
Networks. Das Unternehmen bietet verschiedene Produkte im
Streaming-Media Bereich an. Bereits 1994 unter der alten
Firmenbezeichnung entwickelten sie ein Protokoll zum Übertragen
von Audio- und Videodateien in Echtzeit. Dieses trägt den Namen
Real Audio. Später kamen noch weitere wie RealVideo und Co dazu.
Im Februar 1997 erscheint RealVideo erstmals als ein Teil von
RealPlayer 4.0 und wurde im Juni 1997 fertiggestellt. Bereits
1999 kam Version 7 von Real Player auf den Markt und hatte unter
anderem Unterstützung des MP3 Formats. CTO von RealNetworks war
bis 1999 Philip Rosedale. Dieser gründete später Linden Lab,
welches unter anderem für Second Life, einer 3D Welt Simulation,
bekannt geworden ist.
Auch die Konkurrenz wollte sich besser im
Markt etablieren. Hierbei sind vor allem Microsoft und Apple zu
nennen. Auch sie entwickelten Streaming Lösungen, wodurch
RealNetworks unter Druck geriet. Das Unternehmen wollte das
entwickelte Format auch zukünftig weit verbreitet wissen und gab
als kluger Schachzug 2002 Teile des Quellcodes frei. Das
bedeutet, dass diese nun Open Source sind und zudem im
Helix-Project weiterentwickelt werden. Ebenfalls im Jahr 2002,
genauer im August, musste RealNetworks 11% des Personals
entlassen. Dank den Einsparungen waren sie weiter
wettbewerbsfähig.
Auch in den Musikmarkt sind sie vorgedrungen.
Im August 2003 erlangten sie Listens.com's Rhapsody Musik
Service und benannten diesen in RealRhapsody um. Es werden
Streaming Musik Downloads gegen eine monatliche Gebühr
angeboten. Im Januar 2004 kündigte RealNetworks an, dass sie
RealPlayer Music Store rausbringen, welches DRM geschützte Musik
im AAC Datei Format unterstützt. Mit der Technologie namens
Harmony konnte die Musik sowohl auf iPods als auch auf mit dem
Microsoft Windows Media Audio DRM ausgestatteten Geräten
abgespielt werden.
Die RealPlayer Software wurde sowohl als
kostenlose (Free) Version als auch als kostenpflichtige (Plus)
Version angeboten. In letzterer sind etliche Zusätze integriert,
auf welche wir unter allgemeine
RealPlayer Infos weiter eingehen werden. Auch in Zukunft
wird es noch etliche Neuerungen geben. So kam im Juni 2007 die
Beta Version von Real Player 11 auf den Markt.
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